002: Passende Gene, bewertete Menschen und der Mann, der an allem Schuld ist

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DIGIsellschaft: Online-Partnerbörsen wollen Partner anhand ihrer Genstruktur zusammenbringen.
Uebermorgen.TV: Wie sähe die Welt aus, wenn Menschen Menschen bewerten würden?
140sekunden: @tollwutbezirk “Ab morgen werde ich für #Piraten und interessierte Gäste unter der Nummer 0178-5416396 zu erreichen sein. #rituelleBeschimpfung”


Abspann: Moderation & Leitung der Sendung: Mario Sixtus; “Gen-Kuppelei” Autor: Stephan Ebmeyer; Kamera: Julius Endert, Jörg-Sven Pispisa, Markus Hündgen; Schnitt: Jörg-Sven Pispisa; “Reputationsökonomie” Autor: Mario Sixtus, Grafik & Animation: Fritz Gnad, Alexander Lehmann, Irene Mehl, Matthias Paeper; Darsteller: Dirk Paykowski, George P. Schnyder, Uwe Bormann, Julius Endert, Sandra Pispisa; “140 Sekunden” Redaktion: Max Conradt; Kamera & Schnitt: Mia Meyer; Sprecher: Nadine Schaub, Petra Bröcker, Torsten Altenhöner; Studio-Konstruktion: Axel Ganz; Musik :David Aubrun, Nopal Burton, phoniandflore, six, subatomicglue, Mark.Nine, Bsl & Bass, Tryad; Fotos: Michael Ströck; Redaktion ZDF: Dinesh Kumari Chenchanna, Bernhard Fritsch, Christine Geier, Holger Meier, Peter Wagner; Realisierung: Blinkenlichten Produktionen im Auftrag des ZDF, (c) 2011 ZDF; Creative Commons BY-NC-SA

25.05.2011 | Kommentare [6] | Versenden | Bookmark:      

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Kommentare:

Dieses Netka(r)mazeugs ist ja mal ausgesprochen pervers. In Zukunft könnten wir also zusätzlich zur Arm-Reich-Schere eine viel-Karma-wenig-Karma-Schere bekommen? Nein danke.

Es gibt zwar die Möglichkeit, dass sich Leute mit wenig Geld (z. B. Hartz-IV-Empfänger) im Web 2.0 (oder 3.0) besonders hervortun und dank ihrer guten Bewertungen in den Genuss der vorgestellten Vorzüge kommen (und dadurch die Allgemeinheit entlasten), aber das ist eine ziemlich optimistische Vorstellung. Eher wird es so laufen wie im Beitrag beschrieben, dass "SEOs" das Punktekonto der Möchtegern-Stars und -Sternchen künstlich anheben und das wäre nicht gerade ein (oder gar kein) Fortschritt gegenüber den gegenwärtigen Zuständen.

Zum Thema "Kummer"nummer (ein Tweet und seine Geschichte) stellt sich mir bloß die Frage, wie lange der Typ das durchhält, bis er das Handtuch wirft ;-)

Grueße
Erik

Kommentar von Erik, geschrieben am 25.5.2011.

Wieso NetKarma??
Es gibt doch schon den fb-Like-Button und Sternchen für Google-Suchergebnisse! Wieso sollte ich dann eine extra Plattform erfinden. Zugegeben: Ich könnte sie - wie es C. Kurz und F. Rieger vorschlagen - bauen und dann samt Nutzerdaten an den Meistbietenden verkaufen (siehe fb, Google, MS, Apple, ...); Aber wer kommt schon auf so eine blöde Idee? ;)

Kommentar von Nigma, geschrieben am 26.5.2011.

Ich bin ganz des Kompliments:

Schön, dass ihr wieder weiter macht!
Habe die Dummys per Podcast mit großem Interesse verfolgt und bin froh, dass Übermorgen.tv mit ins Format aufgenommen habt.

Großes Kompliment auch an den Art Director!

Kommentar von Schnitz, geschrieben am 26.5.2011.

netkarma scheint mir weniger eine Zukunftsvision als vielmehr eine Karikatur der momentanen Bewertungkultur im Netz zu sein. Dass so ein System nicht fähig ist, eine echte Sortierung nach Präferenzen zu schaffen, zeigt der Filmbeitrag sehr deutlich. Zum einen liegt es wie das Video darstellt an dem "reiche-werden-reicher"-Mechanismus und zum anderen aber auch an dem LongTail an Bewertungsobjekten (kleine Firmen, private Personen, etc.), die aufgrund ihrer identschen (erhaltenen) Bewertungspunkte eine riesige Masse an indifferenten Möglichkeiten darstellen. Ein sinnvolles Bewertungssystem müsste wesenstlich komplexer (realsitischer) funktionieren, dann wäre es weniger käuflich und würde auch den LongTail sortieren. Da aber selbst das beste bestehende Bewertungssystem - Google - käuflich ist (ein Gruß an alle SEOs) müssen wir darauf noch etwas warten (falls es überhaupt erwünscht ist).

Kommentar von Fair Trade, geschrieben am 27.5.2011.

Das NetKarma könnte schneller Realität werden als uns lieb ist. Da fällt mir die allseits beliebte Datenkrake Facebook ein mit ihrer Armee Williger.

Facebook muss nur ein App für Android/iOS veröffentlichen das Gesichter Facebookprofilen zuordnen kann und tata, wir haben den Salat.

PS:
Google hat bereits klar artikuliert das sie so etwas nicht machen werden (Google Goggles). Facebook ist dagegen was Datenschutz und Privatsphäre angeht weniger anspruchsvoll.

Kommentar von Paradiesstaib, geschrieben am 27.5.2011.

@Paradiesstaib: Solange FB dann nur "echte" Profile für diese App verwendet und nicht auch noch Nichtmitglieder-Profile (zugegeben, bei diesen wird es etwas schwierig, ein Bild korrekt zuzuordnen - aber das Problem lösen die bestimmt auch noch), soll mir das ziemlich egal sein. Es wäre im Gegenteil dann sogar noch ein Grund mehr für mich, nicht mitzumachen.

Kommentar von Rolf, geschrieben am 6.6.2011.

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