069: Beflirtet, behindert und beschimpft

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Geo-Social Dating - Wenn sich Kennenlerndienste und Ortungsmöglichkeiten morderner Schlaufone miteinander verbinden.
140 Sekunden - @leidmedien: Über behindernde und behinderte Sprache.
Sexismus in Games - Ob hilflose Jungfrau, vollbusige Kämpferin oder dekorative Hintergrundfigur: Frauen in Games werden aus Schablonen produziert.

Diese Folge finden Sie auch in der ZDF-Mediathek

Abspann: Moderation & Leitung der Sendung: Mario Sixtus; Produktionsleitung: Dennis Münch; “Geo-Social Dating”: Autor: Rafel Dernbach, Schnitt: Michael Fandel, Kamera: Mia Meyer; “140 Sekunden”: Redaktion: Mia Meyer, Animation: Mia Meyer; “Sexismus in Games”: Autor: Frank Hofmann, Schnitt: Patrick Jankowski, Kamera: Oliver Vogt; Musik: Andrea Barone: A New Day, Dj_Espinazo: Aaah, Eva Maria: Dame Por Favor Amor, Tradmark: Let me Dream, try ^ d: Waltz Into the Moonlight, Josta: Piezzi Di BasiCuciti In Tagli, Josta: Sera, Gregoire Lourme: Julien et Helena, Gotika: Waiting for you, Serphonic: Continued, Geordie: Robot Thinks, Jahzaar: Cristal, Mark Nine: Nova Scotia; Font Yanone: Jan Gerner; Grafiken: Goydo Schneider, Axel Ganz; Sprecherin: Anne Helm; Voice Over: Yvonne Ernicke; Produktion ZDFinfo: Katrin Bausch; Redaktion ZDFinfo: Lisa Borgemeister; Realisierung: Blinkenlichten Produktionen im Auftrag von ZDFinfo, © 2013 ZDF; Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA

16.05.2013 | Kommentare [7] | Versenden | Bookmark:      


Kommentare:

zu "Sexismus in Games"
Bei MMORPG habe ich festgestellt, wenn man mit einem weiblich sexi-Avatar durch die Lande hüpft und mal nicht weiterkommt, werden Hilfe-Anfragen an männliche Avatare eher positive beantwortet, als wenn ich selbst mit einem männlichen Avatar spiele.
Interessanterweise antworte auch weibliche Avatare eher positiv auf einen eigenen weiblichen Avatar.
Mein Fazit: Mit einem männlichen Avatar wird mir nicht bzw. selten von Fremden geholfen.
Somit handelt es sich eher um eine für weibliche Avatare positive Form des Sexismus.
Gemeint sind im Folgenden immer die Avatare nicht das wirkliche Geschlecht des Spielers
-> Frau erhält Hilfe, Mann erhält keine Hilfe
Rückschluss: Männer sehen in Männer Konkurrenz, wollen vor Frauen gut dastehen. Frauen wollen mit Machos nicht spielen (Furcht vor Sexismus), unterstützen aber gleichgesinnte (andere Frauen). Der von Frauen und Männern hierbei genutzte Sexismus wirkt sich sehr stark zum positiven in Bezug auf Frauen aus.
Interessant würde ich in diesem Zusammenhang auch gerne wissen, wie sich andere Merkmale aufgrund derer diskriminiert wird auswirken: Homosexualität, Transgender, Judentum, Islam, Behinderung, Alter, Hautfarbe und Herkunft
Bezüglich Alter und Religionen sind mir bisher die meisten Diskriminierungen aufgefallen. Frauenfeindlich, wie homophobe Beleidigungen rangieren meiner Erfahrung nach auf Platz 2. (was es allerdings nicht besser macht)

Kommentar von Sveni Mausi, geschrieben am 17.5.2013.

Bauch einziehen, Brust raus du bist im Spiel.

Kommentar von Lukas, geschrieben am 21.5.2013.

Zum ersten Beitrag: moderne Zeiten! Früher konnte ja man ja auch mal jemanden auf der Straße, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder an der Ladentheke kennenlernen, heute ist jedermann voll und ganz mit seinen Schlaufonen beschäftigt. Dazu fällt mir eine Karikatur von Til Mette aus dem Stern-Magazin Nr. 21/2013 ein: Ein Wartesaal voller Menschen, die alle mit ihren mobilen Kommunikationsgeräten beschäftigt sind, bis auf einen Mann im Vordergrund. Die neben ihm sitzende Frau fragt ihn: „Sie haben kein Handy? Was machen Sie denn den ganzen Tag mit Ihren Fingern?“

Kommentar von Ronald, geschrieben am 24.5.2013.

Ob grimmiger Gunfighter, runzliger Playboy oder schlauestes Superhirn: Männer in Games werden aus Schablonen produziert.

Kommentar von Veit, geschrieben am 16.6.2013.

Das H.264-Video ist leider defekt und bricht mitten im ersten Beitrag ab (33 statt rund 140 MB).

Kommentar von Theo Bohr, geschrieben am 10.7.2013.

Hallo Theo, vielen Dank für den Hinweis. Wir sehen uns das an. Einstweilen kannst du dir die Folge auf Youtube ansehen: http://www.youtube.com/watch?v=YTsAU6IUjmM

Kommentar von Elektrischer Reporter, geschrieben am 10.7.2013.

Der Fehler ist behoben.

Kommentar von Elektrischer Reporter, geschrieben am 10.7.2013.

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