025: Sport, Katzen und Sprache

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DIGIsellschaft: PC-Gamer sitzen nächtelang einsam vor ihren Bildschirmen, ernähren sich hauptsächlich von kalter Pizza aus dem Karton, und sie besitzen mangels sozialem Umfeld ein eher distanziertes Verhältnis zur Körperhygiene. So oder ähnlich lauten die Klischees über Computerspieler, die sich unter Nichtspielern hartnäckig halten. Dabei ist im 21-ten Jahrhundert die Zockerei am Rechner längst das, was auch Tischtennis oder Fußball ist: ein Breitensport.


140sekunden (gillyberlin) *kicher* Mein Kater ist in Japan angekommen: http://t.co/nlycoFg 


Uebermorgen.TV: Mit dem Computer sprechen zu können, funktionierte lange Zeit nur in Science Fiction-Filmen. Zwar gibt es schon länger Spracherkennungsprogramme für PCs, aber die verhören sich noch sehr oft, oder sie lassen sich durch einen Nutzer mit Dialekt aus dem Konzept bringen. Auf der allerneuesten Smartphone-Generation funktioniert Sprachsteuerung inzwischen erstaunlich gut, und vielleicht ist es ja bald schon ganz normal, mit seinem Taschencomputer zu sprechen, statt auf ihm herumzutouchen. Wie könnte es weitergehen mit der digitalen Sprachsteuerung?


Abspann: Moderation & Leitung der Sendung: Mario Sixtus; “eSport” Autor: Christian Jakubetz; Kamera: Markus Hündgen; Schnitt: Alexander Lorenz; “Sprachsteuerung” Autor: Mario Sixtus, Grafik & Animation: Fritz Gnad, Alexander Lehmann, Anne Lucht, Irene Mehl, Matthias Paeper; Darsteller: Pia Lukas-Lausen, Thorsten Küper, Nadine Petry; “140 Sekunden” Redaktion: Mia Meyer; Kamera: Mia Meyer, Schnitt: Mia Meyer; Sprecher: Birgit Karla Krause, Petra Bröcker, Torsten Altenhöner; Musik: Sikos, Tilt!, Nopal Burton, Embryonica, DeeBoo, Rod, Cyril Pereira, david aubrun; Font Yanone: Jan Gerner; Redaktion ZDF: Dinesh Kumari Chenchanna, Christine Geier; Realisierung: Blinkenlichten Produktionen im Auftrag des ZDF, (c) 2011 ZDF; Creative Commons BY-NC-SA

14.12.2011 | Kommentare [10] | Versenden | Bookmark:      


Kommentare:

diese Uebermorgen.TV Folge ist ja wohl der Hammer smile

Kommentar von mstemmle, geschrieben am 14.12.2011.

DIGIsellschaft: Erfrischend anders.

140sekunden: wtf?

Uebermorgen.TV: Grandios!

Ab-Moderation: Super! :D Wessen Stimme ist das?

Kommentar-Interface hier: Rahmen für die Textfelder wären toll... :o

Kommentar von stefan, geschrieben am 14.12.2011.

Wäre ich Mitte des 21. Jahrhunderts geboren, könnte ich diesen Kommentar wohl nicht mehr verfassen. Denn meine Eltern hätten wohl kaum mit mir gesprochen. Ich hätte auch nicht gelernt zu muten, denn mir wäre unbekannt gewesen, was Sprache ist. Also wäre ich ohne Kommunikation aufgewachsen.

Zum Glück waren nicht alle Menschen wie meine Eltern und sprachen noch laut und deutlich mit ihren Nachkommen. Diese konnten dann Software entwickeln, die erkannte, wenn Säuglinge besonders empfänglich für das Lernen einer Sprache waren. Die Kleinkinder wurden dann automatisch akustisch stimuliert. So fand die erste Weltsprache Eingang in die menschliche Existenz und die sogenannten Muter-Kinder wuchsen wieder mit Sprache auf.

Die einheitliche Weltsprache setzte sich durch, muten hingegen wurde im 22. Jahrhundert nur noch von einer kleinen gesellschaftlichen Randgruppe praktiziert.

Kommentar von Pascal, geschrieben am 14.12.2011.

Oha, die Ansage zu 140s zusammen mit dem Beitrag koennte ein Laie durchaus ernstnehmen.

Bei UebermorgenTV dachte ich bei den Srpechern erst, das Video hakt (Download lief noch, und wenn gerade in die Datei geschrieben wird, ist das nicht selten). Witzige Idee aber.

Und jetzt habe ich mal ein paar Punkte, von denen ich denke, dass die Glaubwuerdigkeit dieser Rubrik immer wieder leidet:

1.) "Im Jahr 20XX macht jeder nur noch/niemand mehr YYY". Das ist immer sehr gewagt und/oder einseitig gedacht.
Leute benutzen ihre Stimme nicht mehr? Come on! Es gibt Leute, die singen, weil es ihnen Spasz macht. Es gibt Leute, die Wandern, obwohl es schnellere Verkehrsmittel gibt. Oder laufen nicht um von A nach B, sondern am Ende wieder nach A zu kommen.
Maus und Keyboard durch Sprachsteuerung ersetzen? Na dann viel Spasz beim E-Sport! Oder bei der Berarbeitung von Bildern, Ton und Videos, mit CAD und anderen Anwendungen.

2.) "Im Jahr 20XX erscheint [ploetzlich!] System YYY und kann ZZZ besser als alles andere davor. Es ist perfekt und arbeitet fehlerfrei."
Das allein ist schon bizarr, denn wenn eine Technik soviel Potenial hat, dann muesste man eigentlich schon irgendwelche Vorlaeufer bemerkt haben, und die Early Adapters, die sie benutzen. Dazu ist etwas so neues selten so billig, wie es sein muesste, um die Voraussagen von UebermorgenTV zu erfuellen.
Selbst, wenn es das waere, wuerde eine hohe Nachfrage den Preis nach oben Treiben, solange nicht auch das Angebot erheoht wird.
Wenn in dieser Folge ein Chip auf einmal einen Ingenieur (!) ersetzen kann, dannsind bereits an dieser Stelle die Implikationen so vielseitig, dass der Rahmen der Sendung gesprengt wuerde.
Dazu kommt noch ein Punkt: Ich nenne ihn mal Trennung zwischen Code und Daten. Da gab es in UebermorgenTV schonmal das Programm, dass die Steuererklaerung schreibt. Mal abgesehen davon, dass der Code neuen Gegebenheiten (Gesetzen) angepasst werden muss: die Daten (Alles, was die Person des Nutzers betrifft) koennen die Entwickler nicht kennen. Das Programm kann nicht die Bedeutung eines Scans einer Quittung beurteilen. Was man nicht schmatisieren kann, kann man auch nicht automatisieren. Der Rest ist wahrscheinlich schon automatisiert, wenn es jemandem nutzt.

Vielleicht helfen die beiden Punkte weiter. Andere habe ich bisher nicht isolieren koennen. Vielleicht habe andere noch was?

Kommentar von madd, geschrieben am 14.12.2011.

Auch wenn's ziemlich unrealistisch war - eure übermorgen.tv-Folge ist zumindest sehr unterhaltsam geworden. Dafür war aber der Tweet umso schlechter - also ehrlich: wer interessiert sich für Katzen - und warum muss man das auch noch fördern?

Kommentar von karl, geschrieben am 14.12.2011.

Ich interessiere mich für Katzen!

Kommentar von Ricarda, geschrieben am 14.12.2011.

Diese Sendung ist wirklich gut gelungen und wird immer besser! Bin nicht umsonst seit 2 Jahren Podcastabonnent.

Vielen Dank!

Kommentar von HappyZuschauer, geschrieben am 27.12.2011.

Ich befürchte bei der Smartphoneentwicklung neben der Automatisierung und der Spracherkennung noch die Entwicklung der integrierten Projektoren. Da kann man dann nicht mehr viel machen, wenn einem das kackende Kücken aus dem Jambasparabo auf die Stirn projiziert wird.

Kommentar von Cbortmann, geschrieben am 7.1.2012.

@Cbortmann, och, das würde ich mir nicht bieten lassen. Vermutlich werden Gesetzte und Verbote erlassen. In der U-Bahn wird vermutlich das Projezieren untersagt. Gründe lassen sich an den Haaren herbei ziehen (unerlaubte Nutzung von Werbefläche,...) Die Geselltschaft wird sich da schon anpassen. Beim abspielen von "Kulturellem Sprechgesang" riskieren ja schon viele ihre körperliche Unversehrtheit :-D

Kommentar von JJHans, geschrieben am 11.1.2012.

Schon interessanter Artikel, weiter so mit der Webseite gefällt mir!

Ich finde, es ist zwar toll, was die Geräte so in Zukunft können, aber man sollte schon aufpassen, dass Leute dieses Geräte als "Freunde" betrachten.

Kommentar von Gamersecke, geschrieben am 28.1.2012.

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