024: Hubschrauber, Kondome und das Jetzt

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DIGIsellschaft: Seit Anfang der Science-Fiction-Literatur sind selbst denkende Maschinen unsere treuen Begleiter der Zukunft. In den Romanen fliegen Raumschiffe praktisch von alleine in ferne Sternsysteme und Roboter folgen unseren Anweisungen aufs Wort. Doch die Zukunft hat längst begonnen. Roboter-Hunde oder gar Roboter-Staubsauger sind ein alter Hut. Jetzt erobern die Maschinen als so genannte Drohnen bereits den Luftraum. Für viele Erwachsene mehr als ein Spielzeug.


140sekunden (silvestah) “kondome verschlimmern das aids-problem.” (weshalb der papst statt einer wissenschaftlichen laufbahn lieber “irgendwas mit religion” macht.)


Uebermorgen.TV: Das Internet bombardiert den Nutzer mit einer Unzahl von Info-Schnipseln, mit dem aktuellen und sich doch ständig wandelnden Stand des Weltgeschehens - zu jeder Uhrzeit, an jedem Ort. Wir bekommen Geschehnisse nicht mehr nur berichtet, wir erleben sie in Echtzeit. Das „Jetzt“ dominiert unser Verständnis. Was alt ist – nicht in Jahren, sondern mittlerweile in Stunden gerechnet – ist automatisch veraltet, uninteressant, wertlos. Wie könnte es übermorgen weiter gehen, mit der Gegenwart im Netz?


Abspann: Moderation & Leitung der Sendung: Mario Sixtus; “Drohnen” Autor: Torsten Kleinz; Kamera: Markus Hündgen, Ute Freund; Schnitt: Alexander Lorenz; “Gegenwart” Autor: Mario Sixtus, Grafik & Animation: Fritz Gnad, Alexander Lehmann, Anne Lucht, Irene Mehl, Matthias Paeper; Darsteller: Emilia Auhagen, Kai Auhagen; Jörg-Sven Pispisa; “140 Sekunden” Redaktion: Mia Meyer; Kamera: Mia Meyer, Schnitt: Mia Meyer; Sprecher: Birgit Karla Krause, Petra Bröcker, Torsten Altenhöner; Musik: Matthew Tyas, Miguel Herrero, LEGO, djbouly, likantropika, Nopal Burton, Josta, Olga Scotland; Font Yanone: Jan Gerner; Redaktion ZDF: Dinesh Kumari Chenchanna, Christine Geier; Realisierung: Blinkenlichten Produktionen im Auftrag des ZDF, (c) 2011 ZDF; Creative Commons BY-NC-SA

7.12.2011 | Kommentare [5] | Versenden | Bookmark:      


Kommentare:

Sehr schöne Folge. Aber übermorgen.tv war diesmal schon äußerst unglaubwürdig - als ob im Jahr 2035 die FDP noch existieren würde.

Kommentar von Anon, geschrieben am 8.12.2011.

Von welchen B-Movies werden im ersten Beitrag Ausschnitte gezeigt?

Vielen Dank,
Olaf

Kommentar von Darth Olaf, geschrieben am 8.12.2011.

@Olaf:
Schaust du mal hier:
http://www.dctp.tv/#/meinungsmacher/mario-sixtus-deutschlands-fernseh-nerd/

@Sixtus:
Der Abschluss mit Ch. Wolf war hervorragend. Danke.

Kommentar von Dexter, geschrieben am 10.12.2011.

Sehr gutes übermorgen.tv!
Das Zitat ist ist allerdings von Christa Wolf nur 'übernommen' worden und stammt ursprünglich aus William Faulkners 'Requiem for an nun'.
Siehe:
http://de.wikiquote.org/wiki/William_Faulkner

Kommentar von Friedrich, geschrieben am 11.12.2011.

Die ballspielenden Drohnen fand ich beeindruckend.
Ich finde das Thema hat mehr Tiefe verdient, als es der kurze Beitrag liefern kann. So wie ein Thema in Phase 2. Mich wuerden mal die realen oder angedachten Anwendungsfaelle interessieren.

UebermorgenTV hat auf jeden Fall einige interessante Gedanken. Auch wenn ich im Anpassen von Datenbank*inhalten* nicht mehr Softwareentwicklung sehe als im Editieren eines Artikels bei Wikipedia.
Am Ende bin ich optimistisch, dass Gedankenstuetzen nicht die koginitive Leistung beeintraechtigt. Merkzettel haben die Kulturpessimisten auch nicht auf den Plan gerufen. Lernen von Fakten geschieht durch Wiederholung, und wenn man sich keine Nebensaechlichkeiten merken muss, kann man andere Dinge lernen. Das Training muss also nicht gleich verloren gehen.

Den Gedanken der KontApps fand ich interessant, bin aber pessimistisch, da ich das Problem weniger darin sehe, dass Diskussionsteilnehmer Fakten ignorieren. Die sind ja nicht allein in der Diskussion. Vielmehr sehe ich das Problem darin, dass Zuschauer sich ihr Weltbild nicht durch Fakten vermiesen lassen, entweder durch Ignorieren oder Fehlbewerten von Tatsachen (oder auch weniger gesicherten Informationen).

Aber auch, wenn viele Gedanken in UebermorgenTV von vorneherein unplausibel sind, so hat das Format trotzdem seine Berechtigung, auch wenn am Ende 90% in der Luft zerrissen werden: es gibt gelungene und weniger gelungene Experimente.

Also in diesem Sinne: bitte keine Angst vor Fehlschlaegen! Lassen sich auch gar nicht vermeiden.

Kommentar von madd, geschrieben am 13.12.2011.

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