022: Gemüsekisten, Familienplanung und Autos

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DIGIsellschaft: Das Internet verbindet bis heute vor allem Menschen. Wir sammeln im Netz Informationen, teilen sie mit anderen, schreiben, posten, kaufen ein. Das Internet der Menschen wird jedoch immer mehr auch ein Internet der Dinge. Mit dem neuen Adressierungssystem IPv6 kann bald jeder Bleistift eine eigene, eindeutige Adresse im Internet haben. Die Bundesregierung will im Dezember beim IT-Gipfel eine Forschungsagenda zu diesen Cyber-physikal-System vorstellen.


140sekunden (hermsfarm): Kurz über Familienplanung nachgedacht, dann aber einen Flummi gefunden.


Uebermorgen.TV: Moderne Autos sind heute schon rollende Computer. Navigationssysteme kennen jeden Stau und jede Abkürzung, Einparkhilfen sagen dem Fahrer, wie weit er das Lenkrad drehen muss, und Abstandsensoren warnen lautstark bei zu dichtem Auffahren. In Zukunft könnten Verkehrsleitsysteme Autoströme über die Straßen und durch die Städte lenken wie Datenpakete durch das Internet. Wie könnte es übermorgen weiter gehen, mit der Digitaltechnik im Auto?


Abspann: Moderation & Leitung der Sendung: Mario Sixtus; “Internet der Dinge” Autor: Philip Banse; Kamera: Jörg-Sven Pispisa, Udo Vogt; Schnitt: Alexander Lorenz; “Individualverkehr” Autor: Mario Sixtus, Grafik & Animation: Fritz Gnad, Alexander Lehmann, Anne Lucht, Irene Mehl, Matthias Paeper; Darsteller: Nikolai Will, Thorsten Küper; Schnitt: Jörg-Sven Pispisa; “140 Sekunden” Redaktion: Mia Meyer; Kamera: Mia Meyer, Schnitt: Mia Meyer; Sprecher: Birgit Karla Krause, Petra Bröcker, Torsten Altenhöner; Musik:Neptunalia, David Law, GEORDIE, Vinc2, Gregoire Lourme, Alexander Blu, BrunoXe, D.J. Jiraku, Walter Well; Font Yanone: Jan Gerner; Redaktion ZDF: Dinesh Kumari Chenchanna, Christine Geier; Realisierung: Blinkenlichten Produktionen im Auftrag des ZDF, (c) 2011 ZDF; Creative Commons BY-NC-SA

23.11.2011 | Kommentare [4] | Versenden | Bookmark:      


Kommentare:

Ich sag ja so selten was positives. Also:
Diese Folge hat mir ziemlich gut gefallen.
Der Beitrag zu RFID hat ganz gut den Stand der Dinge aus der Chancen- und Risikenperspektive erfasst. Dass die Chips nun verdorbene Lebensmittel messen, halte ich fuer eine gewagte Behauptung. Dass sein ein Verfallsdatum speichern und eine Uhr lesen koennen, scheint mir deutlich realistischer. Hier Hauptzweck bleibt nun mal Tracking.
UebermorgenTV: bei der Beschreibung fehlt die erste elektronische wirklich wichtige Neuerung ueberhaupt: die Motorsteuerung.
Was dann folgt zur Vernetzung und Zentralisierung im Auto selber (Verbindung zu Smartphones) ist eigentlich alles bereits Realitaet oder dabei es zu werden. Leider mit vielen Proprietaeren Systemen. Das ehemalige Autoradio wird im Englischen laengst Head Unit genannt.
Das, was hier ED heiszt, wurde auch schon vor Jahren getestet und wird wirklich irgendwann kommen, und irgendwann besser als ein Mensch sein. Perfektion ist aber nicht zu erwarten, und die Physik (und technische Defekte) koennen sie natuerlich nicht besiegen.
Und dann kommt der Teil, von dem ich nicht so Recht sagen kann, ob es realistisch ist: die (bezahlte) zentrale Fernsteuerung mit der Analogie zur Netzneutralitaet.
Auf jeden Fall ein interessanter Denkansatz.

Kommentar von madd, geschrieben am 23.11.2011.

2022... da gibt es hoffentlich das politische Europa schon lange nicht mehr :-D Der Euro ist bald auch hinüber :-D Hurra

Die alten elektrische Reporter vom Handelsblatt fand ich besser, als von GEZ Fernsehen.

Kommentar von Rudi, geschrieben am 23.11.2011.

Diese Folge fand ich jetzt weniger toll. Bei dem "Internet der Dinge" wurde fast nur über die Risiken gesprochen. Auch bei der Auto-Steuerung wurde ziemlich krampfhaft versucht, einen negativen Aspekt in die Sache zu drehen - dabei liegen die Probleme viel näher, nämlich in den ganzen Fehlern, die diese Systeme unweigerlich aufweisen.

Kommentar von TheK, geschrieben am 25.11.2011.

Nach etwas Nachdenken bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ein fergesteuertes Straszennetz wie hier gegen Ende dargestellt dazu fuehren wuerde, dass sich kaum jemand ein Auto kaufen wuerde. Auf ein Auto nicht warten zu muessen entspraeche einer Bahncard Gold (teuer).

Kommentar von madd, geschrieben am 6.12.2011.

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