020: Afrika, ein Ausweis und ausdehnendes Wissen

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DIGIsellschaft: Der vergessene Kontinent: Afrika, damit verbindet man landläufig neben Flüchtlingsdramen und politischem Chaos vor allem technischen Rückstand. Stimmt aber nicht - wissen die, die sich mit dem Kontinent auseinandersetzen. Vor allem in Sachen mobile Kommunikation gibt es in Afrika Dinge, an die man in Europa noch nicht mal richtig denkt.


140sekunden (RaulDE): Bahnverkäufer: “Haben Sie ihren Schwerbehindertenausweis dabei?” Ich: “Nein, aber ich habe extra meinen Rollstuhl mitgebracht.”


Uebermorgen.TV: Schon heute sind viele Fachbücher bei Erscheinen veraltet: Das Wissen der Welt nimmt mit exponentieller Geschwindigkeit zu. Digitale Medien und die vernetzte Welt beschleunigen diesen Trend. Was gestern noch als gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis galt, kann heute schon überholt sein. Sicher sein kann man sich nur noch über die Unsicherheit des Wissens. Wie könnte es übermorgen weitergehen mit der Wissensexplosion?


Abspann: Moderation & Leitung der Sendung: Mario Sixtus; “Das Afrika-Netz” Autor: Christian Jakubetz; Grafik & Animation: Vera Lalyko; Kamera: Ute Freund, Alexander Lorenz; Schnitt: Alexander Lorenz; “Wissensexplosion” Autor: Mario Sixtus, Grafik & Animation: Fritz Gnad, Alexander Lehmann, Anne Lucht, Irene Mehl, Matthias Paeper; Darsteller: Wolfgang Höfer, Davide Cocco; Schnitt: Jörg-Sven Pispisa; “140 Sekunden” Redaktion: Mia Meyer; Kamera:  Mia Meyer, Schnitt: Mia Meyer; Sprecher: Birgit Karla Krause, Petra Bröcker, Torsten Altenhöner; Musik:Andrea Barone, Laocoon, Geigermeister, Josta, Eraplee Noisewall Orchestra, cyril Pereira, Full Moon Archives, BrunoXe, Full Moon archives, nitramm; Font Yanone: Jan Gerner; Redaktion ZDF: Dinesh Kumari Chenchanna, Christine Geier; Realisierung: Blinkenlichten Produktionen im Auftrag des ZDF, (c) 2011 ZDF; Creative Commons BY-NC-SA

9.11.2011 | Kommentare [8] | Versenden | Bookmark:      


Kommentare:

zu ausdehnendes wissen: mir hat man in der schule beigebracht, dass man dort nicht lernt wie man eine waschmaschine bedient, sondern lernt, wie man herausbekommt wie eine solche zu bedienen ist. ich muss mich über den persistierenden persistismus im bildungswesen also schon sehr wundern. dort wird gegen eigene prinzipien verstoßen. immerhin geht es seit dem bologna-$¢#€!$$ ohnehin nur noch um persistenz bis zur nächsten prüfung.

Kommentar von suiram nitsab, geschrieben am 9.11.2011.

Nee, wat hasse dat abba schön gesacht — dat mit dem Sokrates!!!
Sehr guter Beitrag, nur glaube ich nicht zu wissen, ob diese Entwicklung zur Verflüssigung noch soooo lang braucht. Alles fließt…!

Kommentar von brigitte, geschrieben am 9.11.2011.

140Sekunden: Normalerweise ist das für mich der Teil, der mir so garnix gibt. Ich denk mir jedesmal: Der ElRep ist doch sonst immer so informationsreich oder stößt zum denken an - warum nicht hier!?

Bei der heutigen Folge ist das anders: Dieses Gefühl der "Angst etwas falsch zu machen" beim Umgang mit Menschen mit Behinderung kenne ich nur allzu gut von mir selber.
Ich werde versuchen in Zukunft da lockerer zu sein.

Kommentar von Patrick T, geschrieben am 9.11.2011.

Die Schule braucht keine tagesaktuellen Lehrpläne, die Grundrechenarten werden sich auch weiterhin nicht so häufig ändern. Von daher wird da über ein Problem fabuliert, das sich so eigentlich noch gar nicht stellt. Und an Universitäten kann sich's der Prof eh raussuchen, wie er seine Vorlesung hält, da wird's sicher auch modernere geben.

Kommentar von karl, geschrieben am 9.11.2011.

Keine Frage, ohne Grundlagen hat man keine Basis. Das ist aber noch kein Persistismus. Der beginnt beim sturen Auswendiglernen von Fakten. Lernen bedeutet aber: sich zu helfen wissen. Dazu braucht man auch Fakten, die analysiert werden müssen, um so zu neuen Ideen zu kommen.

Was nahezu in allen Fächern von der Schule zur Uni fehlt, ist, Lernmethodik zu lehren und flexibel anzuwenden. Man lernt nur durch eigene Erfahrungen leicht. Alles andere ist sehr mühsam. Hier schnarcht die Nation der Dichter und Denker - mehr oder weniger freiwillig - still vor sich hin.

Kommentar von Thomas, geschrieben am 10.11.2011.

Sehr gut, wenn man nachdenken will. Ich will.
In Marokko hab ich in den Weiten sehr viele Sendemasten gesehen. Der Rollstuhlfahrer soll bitte weiter Vorbehalte aus erster Hand abbauen helfen.
Zum 3. Beitrag: Die Wahrheit liegt wohl zwischen den Polen; nicht unbedingt in der Mitte. Mal sehen.

Kommentar von Horst Kassebaum, geschrieben am 10.11.2011.

Zum Beitrag ueber Afrika moechte ich anmerken:
Ich sehe darin weniger Leapfrogging als viel mehr eine kostenguenstige und schnell aufzubauende, aber eben auch eher Schmalbandige Alternative des Netzaufbaus.
Kabelgebundene Leitungen sind keinesfalls anitquiert: sie sind in vielerlei Hinsicht robuster und koennen ein Vielfaches an Datenmengen uebertragen.
Zugegeben, sollte die Infrastruktur bei einer Naturkatastrophe draufgehen, dann ist ein Funknetz die schnellste Moeglichkeit, wieder ein Netz zu bekommen. Etwas, was auch in Europa relevant werden koennte. In einem solchen Fall ist das ungehinderte Funktionieren der Torrents und von Youtube aber sicher keine Prioritaet mehr^^

Kommentar von madd, geschrieben am 11.11.2011.

Ich liebe "Übermorgen TV", aber könnt Ihr bitte den nervigen Ton, der immer beim Einblenden der Jahreszahl kommt, ändern?

Kommentar von hahoyer, geschrieben am 12.11.2011.

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