48: Gesellschaft für historische Rechenanlagen

“Was heute noch wie ein Märchen klingt, kann morgen Wirklichkeit sein”, bedeutungsschwangerte eine bassige Sprecherstimme im Jahre 66 des vergangenen Jahrhunderts im Vorspann zur deutschen Science-Fiction-Serie “Raumpatrouille Orion”. Auf damalige Computeringenieure muss ein Gerät, wie beispielsweise das aktuelle iPhone, wie purer Science Fiction gewirkt haben. Erreichten damals doch Schrankwand-große, lärmende Rechenungeheuer nicht annähernd die Leistung des kleinen Apfel-Taschencomputers.

In einer Tiefgarage im Münchener Süden kümmert sich eine Handvoll Enthusiasten um Erhalt und Pflege von Computerboliden aus vergangenen Jahrzehnten.

Link: Cray-Cyber.org

19. May 2008 | Link | Versenden | Einbetten |
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Kommentare:

Da gab es aber schon spannendere Sendungen, wenn auch der elektrische
Reporter immer noch zum sehenswertesten im deutschen Netz gehört.

Kommentar von Andek, geschrieben am 19.5.2008.

sehr kurzweilig, und leider viel zu kurz!
grüße
j

Kommentar von jimbo, geschrieben am 21.5.2008.

Finde es wirklich gut, dass es Leute gibt, die versuchen diese alten Rechneranlagen zu bewahrten. In unser schnelllebigen Zeit ist es wichtig auch diese alten Rechenknechte zu bewahren, denn auch von ihnen kann man noch lernen.

Kommentar von Sebastian, geschrieben am 23.5.2008.

Dieser Report, diese Story ist mal wieder klasse und ergänzt wunderbar das Thema in unserem Clip im Link. Deswegen gibt es auch einen Backlink auf ClipSchool in unserer Clip-Beschreibung.

Kommentar von ClipSchool.de, geschrieben am 28.5.2008.

Ich liebe es.

Kommentar von Tom, geschrieben am 30.5.2008.

hmm warten wir doch noch ein mal weitere 20 jahre und man wird den “beamer” oder “urlaub auf dem mars” belächeln.

Kommentar von Marcel, geschrieben am 3.6.2008.

Wohl dem, der solche Schätzchen sein eigen nennen kann. Heutige Hardware wird es wahrscheinlich in einigen Jahrzehnten nicht zu diesem Kultstatus bringen. Angesichts der massenhaften Verbreitung werden später einmal heutige Rechner wohl eher in den Bereich “Elektroschrott” fallen.

Kommentar von Frank, geschrieben am 17.6.2008.

Ich habe auch noch im Keller einige “Homecomputer” (wie man damals sagte). Ich habe sie aufbewahrt in der Hoffnung, dass sie eines Tages mal etwas einbringen würden. Wenn ich mir aber die Auktionserlöse im Internet ansehe, habe ich Zweifel, dass die Geräte allzu viele Leute haben wollen.

Kommentar von Cala Torta, geschrieben am 13.7.2008.

30 Jahre haut aber nicht hin. Der Satz ist eher von 47/57 als von 77.

Kommentar von ear, geschrieben am 28.7.2008.

Frage zur Skalierung der Videos (WMV): Ich habe
mir gerade das Video angeschaut und bemerkt,
dass das Bild horizontal ziemlich gestaucht
wirkt.

Meine beiden Anwendungen zur Video-Wiedergabe
melden eine Auflösung von 640x480 Bildpunkten,
die unskaliert dargestellt wird (square pixel).

Wegen der beiden schwarzen Ränder links und
rechts gehe ich davon aus, dass das
Quellmaterial mit der im PAL-Raum
üblichen Auflösung von 720x576 Bildpunkten aufgezeichnet wurde. Anscheinend wurde
dieses Bild dann - entgegen den Erfordernissen*) - vermutlich einfach auf 640x480 skaliert.

Das sollte man natürlich nicht tun!

*) Eine umfassende Erläuterung findet man z.B.
in
http://lipas.uwasa.fi/~f76998/video/conversion/
nach diesen Informationen muss PAL-Quellmaterial
von 720x576 entweder auf 656x480 (square pixel)
skaliert werden oder man beschneidet 720x576
zunächst auf 704(2)x576 und skaliert dann auf
640x480 (square pixel).

Kommentar von Ano Nym, geschrieben am 7.9.2008.

Im deutschen Museum in München steht noch der erste Zuse rum. Herrlich wie der so vor sich hin klackert wink

Warte mal ab, wie sie in 20 Jahren über heutige Gadgets lächeln. “Was, mit so einem Klotz wie dem iPhone ist jemand rum gerannt ?” wink

Kommentar von Diablo, geschrieben am 27.9.2008.

Danke für dieses tolle Video. Ich persönlich habe nur mit ICL (Magnet-Trommel), HP3000 und ff noch arbeiten dürfen. Meine Kollegen hatten noch das “Vergnügen” mit einem Unisys/Univac-Host, Lochkarten und Kettendrucker etc. zu arbeiten. Im weißem Kittel selbstverständlich wink. Riesige Berge von Papier, Magnetbänder wurden tagtäglich “hin und her” transportiert.

Kommentar von NoodleGei, geschrieben am 13.10.2008.

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