31: Jimmy Wales über Wikipedia und Community-Design

Communities gelten als das neue große Zwopunktnull-Dings. Der Aufbau einer funktionierenden und stabilen Gemeinschaft im Netz ist allerdings eine Kunst für sich, an der schon viele Unternehmen gescheitert sind.

Jimmy Wales, Gründer der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia, erklärt, worauf es seiner Meinung nach beim Community-Design ankommt und was die Einrichtung eines Steak-Hauses damit zu tun hat.

Außerdem spricht Jimmy Wales über die Möglichkeit von Werbung in der Wikipedia, verrät ein wenig über das in Planung befindliche Suchmaschinenprojekt und erklärt, warum er den Begriff “Crowdsourcing” nicht leiden kann.

Für alle, die lieber lesen als kucken gibt es wie immer das vollständige Transkript des Interviews bei Siggi.

3. June 2007 | Link | Versenden | Einbetten |
Social Bookmark:

Verlinken:

Einbetten:

Kommentare:

Super! Danke für die Werbefreiheit! Ich war ganz überrascht als ich am Ende der Mod spulen wollte und ich gleich beim Siggi gelanden bin. Wie schon gesagt: prinzipiell nichts gegen Werbung aber nicht 10 mal hinter einander die selbe.
By the way: schönes, aufschlussreiches Interview mal wieder!
Was ich mich am Ende gefragt habe: wann ist das Format eigentlich ausgereitzt bzw wann ist der E-Rep fällig für eine Überarbeitung?  Wie gesagt: hat mir sehr gut gefallen, aber planst du das Format weiter zu entwickeln?
Grüße aus der nie schlafenden Stadt

Kommentar von Jonathan, geschrieben am 4.6.2007.

Es heißt “Algorithmus”, nicht “Algorythmus” wink

Kommentar von Helge, geschrieben am 4.6.2007.

War mein erstes Mal mit dem elektronischen Reporter. Danke für das tolle Interview und die motivierte und erfahrungsgemäß sehr zeitaufwendige Übersetzung und Ubtertitelung. Werde sicherlich wieder vorbeischauen.

Kommentar von Bewegtbildarbeiter, geschrieben am 5.6.2007.

Die Seiten der elektrischen Reporter besuche ich immer wieder gern. Heute hat sich der Besuch besonders gelohnt, da ich über Communitys im Netz forsche und das Interview mit Jimmy Wales sehr anregend empfand. Er hat einige sehr wichtige Punkte über das Funktionieren einer Community angesprochen und dennoch glaube ich zurzeit, dass Wikipedia bspw. Keine Community in dem Sinne von Community ist. Jimmy Wales hat selbst dabei den Begriff der Organisation verwendet. Wikipedia (immer nur als Bsp) ermöglich seinen Mitgliedern, Nutzern Communitybildung.

Aber vielleicht ist der Begriff „Community 2.0“ mit dem Begriff der „Organisation“ gleich zu setzen? Immerhin ist gerade alles im Entstehen und da sucht man auch nach möglichen Begriffen, zur Beschreibung dessen, was man beobachtet.

Besonders klasse fand ich heute die Antwort auf die Frage, was Web 2.0 ist. Ich kann da nur zustimmen. *lach*

Kommentar von gophi, geschrieben am 5.6.2007.

Jimmy Wales ist einer der ganz großen im WebZweiNullDings, und warum merkt man in diesem (echt feinen) Interview sofort.
Sehr gut gefallen hat mir das Steakhaus-Beispiel - Etwas womit gerade die Deutschen doch ihre Probleme haben. Ein bisschen mehr “Don’t tell me what I CAN’T do” tut gut und vielleicht wird ja mal ein Wikipedia draus. wink

El-Rep, das Format ist super. Es hat genau die richtige Länge / Informationsdichte und Gäste wie Bunz oder Wales sind einfach interessant.

Kommentar von Patrick, geschrieben am 5.6.2007.

Beim Thema “Community” hatte ich während der Übersetzung den Eindruck er hätte mehr darüber zu erzählen als in der Kürze möglich war. Schätze der Mann hat da während der letzten Jahre mehr darüber gelernt als von aussen zu erkennen ist.

@Algorythmen: Klar. Das hat sich morgens um 4 bei mir mit etwa anderem überlagert. Kam mir so bekannt/unbekannt vor. Weiss jetzt woher wink

Kommentar von Siggi, geschrieben am 5.6.2007.

schöner beitrag. und doch drängt sich bei mir der eindruck auf, ad paid content das wahre zwonulldings der zukunft ist…

Kommentar von Jo, geschrieben am 11.6.2007.

Super Feature, da steckt ja eine Menge Arbeit drin. Die Fragen top, der Interview-Partner auch - vielen Dank!

Kommentar von Jakob, geschrieben am 27.6.2007.

Danke, ist sehr interessant (ich mag besonders die Stelle “it has very little to do with the software, but a lot to do with people”) - werde das Video im Unterricht weiterempfehlen.

Kommentar von M. Bargmann, geschrieben am 3.7.2007.

Großartig, großartig.

die Communities schießen ja auch aus den Boden wie das wild wuchernde Kraut. Vielleicht gibt es bald eine Meta-Community über Communities.

Kommentar von Timo, geschrieben am 8.7.2007.

Das Steakhausbeispiel hinkt allerdings sinnverämdernt: Wikipedia läuft ja im Gegensatz zu Verbrechen und ihrer Bekämpfung nicht in Echtzeit ab! Der Artikel wird erstmal Korrektur gelesen, die Zeit kann selbst er noch nicht zurückdrehen. Verbrechensbekämpfung muss einen gewissen grad an Verdächtigung beibehalten. Wenn wir doch schon so optimistisch sind, können wir doch auch dem staat vertrauen, da wir ja nichts zu verbergen haben, oder? Der Service Sicherheit im Sinne des GG fordert unter Umständen andere Approaches. Da ja die Menschen, die die Community Staat representieren wohl weniger vertrauenswürdig sind als dessen Mitglieder müssen wir hier anscheinend einseitig regulieren…logisch ist das nicht völlig erklärbar.

Kommentar von Philipp, geschrieben am 26.7.2007.

JimboooooooooooooooooooooooooI love you for what you did, i love Wikipedia!!!

Kommentar von Nila Poduschco, geschrieben am 6.1.2010.

Kommentar hinzufügen:

Commenting is not available in this weblog entry.