26: Oliver Ueberholz über das Internet in China

Geht es um das Internet und seine Zukunft, schwenkt unser Blick reflexartig in Richtung USA. Dabei tut sich derzeit in der Gegenrichtung Gewaltiges. Rund 130 Millionen Chinesen sind bereits online und einige Auguren wollen wissen, dass Mandarin schon bald Englisch als dominierende Web-Sprache ablösen wird.

Oliver Ueberholz, Web-Entwickler und Experte für das chinesische Internet, erklärt, warum ein anderswo äußerst erfolgreiches Online-Rollenspiel in China keine Chance hatte, warum sich Google und Co. dort so schwer tun und warum “Kopist” in China kein Schimpfwort ist.

Links: Oliver Ueberholz (Blog)

Zum Thema im Handelsblatt.

Anmerkung: Für den teilweise verzerrten Ton des Interviews entschuldigen wir uns hiermit ausdrücklich und laut und deutlich. Bisweilen entwickelt Technik ein eigentümliches Eigenleben.

16. April 2007 | Link | Versenden | Einbetten |
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Kommentare:

Bißchen dünn, denn die Internet-Zensur in China ist ja nicht auf chinesische Dienste beschränkt: Schöne Idee, daß weltweit Leute für die Völkerverständigung in Fremdsprachen bloggen sollen - aber was nützt es, wenn ich ein chinesisches Blog eröffne, daß wegen “kritischer” Aussagen innerhalb von China gar nicht aufgerufen werden kann?

Kommentar von Henning, geschrieben am 16.4.2007.

aloa
ja, ich haette gerne auch noch was zur zensur gehoert. speziell auch ueber diese zensur proxies die (angeblich) mit hilfe von microsoft entwickelt werden/wurden.
aber wieder mal ein interessanter e.reporter.

es waere toll wenn ihr irgendwann laenger senden wuerdet, und woechendlich!!
es macht wirklich viel spass euch zuzuschauen!!

winki winki

Kommentar von steffi, geschrieben am 16.4.2007.

Warum schweigt denn der Web 2.0-Mann eine Minute lang?

Kommentar von Serge, geschrieben am 16.4.2007.

Warum mag mein Ipod den El Rep nicht mehr?

Itunes sagt:

“26: Oliver ...” wurde nicht kopiert weil das Videoformat vom iPod “name” nicht unterstützt wird.

Es ist ein recht neuer Ipod und ich habe den El Rep extra noch mal neu über den Itunes Laden abonniert.

Kommentar von Harald Lux, geschrieben am 17.4.2007.

Harald, Danke für den Hinweis! Ich versuche das gerade zu klären. Tatsächlich habe ich—auf Anraten von Apple (!)—die MP4-Versionen der letzten beiden Episoden in höherer Auflösung konvertiert. Offenbar verschlucken sich allerdings einige iPod-Modelle daran. Notfalls muss ich die Filme nochmal kleiner konvetieren. Nix als wie Ärger mit den Apfel-Dingern :-(

Kommentar von Mario Sixtus, geschrieben am 17.4.2007.

So. Die M4V-Files sind jetzt neu kodiert und sollten nun eigentlich in allen iPod-Modellen laufen. Falls nicht, bitte Mail an mich.

Kommentar von Mario Sixtus, geschrieben am 18.4.2007.

Sehr schönes Interview!
Wobei ich meine das das ganze als podcast mindestens genau so gut wäre, wenn nicht sogar besser.

Kommentar von Iwan Uswak, geschrieben am 18.4.2007.

Respekt! Super Arbeit, die ihr da leistet. Weiter so. Könnten sich meine Schweizer KollegInnen ein Vorbild dran nehmen. Gruss aus Zürich.

Kommentar von Rafael, geschrieben am 26.5.2007.

Geht’s vielleicht noch ein bischen abgedrehter im Nachspann. Ich fühl mich da regelmäßig intelektuell ziemlich unterfordert. Das grenzt mitunter schon fast an Beleidigung.

Kommentar von Olli, geschrieben am 19.6.2007.

Interessanter Beitrag - nur zwei Tendenzen würde ich etwas abschwächen: Immerhin surfen über 70 Prozent der Chinesen inzwischen von zu Hause aus (man sieht sie halt nur nicht, es sei denn, man ist bei ihnen zu Hause…) und natürlich gibt es auch viele Blogger, die nicht für Freunde etc. Bloggen, sondern - so wie bei uns - für “fame” oder was auch immer… Achja: Und das mit dem Rauchen ist vielleicht auch etwas übertrieben…

Noch ein Hinweis zum Thema “Zensur”: Kann mir jemand das Phänomen mit den Tiananmen-Bildern (ich habe es hier mal etwas ausführlicher beschrieben: http://blog.andunite.com/?p=105) bitte endlich mal beantworten? Danke!

Kommentar von Christian, geschrieben am 19.10.2007.

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