19: David Weinberger über Cluetrain, Netzneutralität und eine neue Renaissance

“Ich glaube nach wie vor, dass das Netz underhyped ist”, sagt David Weinberger und meint damit keine Unternehmensübernahmen oder Börsengänge, sondern den Einfluss des Internet auf unser aller Leben und Denken.

Bekannt wurde Weinberger einer breiteren Öffentlichkeit vor allem als Co-Autor des Cluetrain-Manifests. Er ist ein gefragter Redner und arbeitet derzeit an einem Buch mit den Titel “Everything Is Miscellaneous”, in dem er sich mit der “Macht der neuen digitalen Unordnung” auseinandersetzt.

Weinberger ist ein erklärter Kritiker jeglicher Online-Identitäts-Systeme und warnt im Interview vor einem “neuen dunklen Zeitalter”.

In der Amplitude der Cluetrain-Grundidee schwingt dieses Mal auch die aktuelle Kolumne im Handelsblatt.

Das vollständige Interview im Wortlaut.


Links: David Weinberger, Blog, Cluetrain Manifest (englisch), (deutsch), World of Ends (gemeinsam mit Doc Searls)

Siehe auch: David Weinberger über die neue digitale Unordnung und Wahlkampf im Internet-Zeitalter

12. February 2007 | Link | Versenden | Einbetten |
Social Bookmark:

Verlinken:

Einbetten:

Kommentare:

Tolle Fragen - noch viel bessere Antworten von einem der besten Gäste bisher.

Kommentar von Pascal, geschrieben am 12.2.2007.

Super Interview, vielen Dank.
Gut finde ich auch Weinbers Aussagen über die Gefahren der totalen Überwachung im Internet. Ein Thema, dass besonders in Deutschland ernst genommen werden muss, wo jeder Blogger und Foren Betreiber Abmahnungen schon fest einkalkulieren muss. Diese Atmosphäre der Angst lähmt jede offenen Diskussion.

Kommentar von Captain Cord, geschrieben am 14.2.2007.

Weinberger ist einfach cool, sehr präzise, durchdachte Antworten. Auch gute Fragen natürlich. Dir hat “Small Pieces” also auch gefallen?

Kommentar von Sebastian, geschrieben am 14.2.2007.

die idee mit der alten werbung is total geil.

Kommentar von lebowski, geschrieben am 18.2.2007.

Weinberger macht seine Sache wirklich gut. Seine Antworten haben alle Hand und Fuß, und es macht richtig Spaß, ihm zuzuhören. Ich hoffe, man kommt bald die Gelegnheit, noch mehr von Weinberger zu hören.

Kommentar von Michael, geschrieben am 19.2.2007.

auch nur als randbemerkung aus der fan-perspektive des digitalen bürgers: *sehr* gute interviews, aber eben auch *sehr* gut gemacht/verarbeitet. ein sehr schöner beweis, dass inhalt und form nicht zu trennen sind.

Kommentar von martin, geschrieben am 20.2.2007.

Diese alten Geräte (zB das Telefon am Anfang) sind einfach der Hammer.

Kommentar von Ingo, geschrieben am 4.3.2007.

Ein sehr starkes Interview! Absolut jeder kann damit etwas anfangen. Kompliziert wird es erst gegen Schluss.

Gute Arbeit. Es wird präzise deutlich, dass das Internet sich in einem ständigen Wachstums- und Lernprozess befindet, genau wie die Gesellschaft. Die Verbindung von beidem ist das Web 2.0. Jeder Kritiker, der inhaltsleer gegen das Buzzword rebelliert hat, sollte spätestens nach diesem Interview verstanden haben, dass es nicht um Technik oder einen Begriff oder um Software geht. Es geht um die Gesellschaft und um Menschen. Ihr Umgang mit dem Medium Internet entscheidet.

Kommentar von Thorsten, geschrieben am 28.3.2007.

der Look auf alt ist super

Kommentar von layritz, geschrieben am 25.6.2007.

Auf Receiver hat David Weinberger einen sehr netten Artikel geschrieben.

http://www.receiver.vodafone.com/19-what-the-web-is-for

Gruss

Sascha

Kommentar von sascha, geschrieben am 3.12.2007.

Diesen Mann kennen wohl nicht von der Leyen und Schäuble.

Überzeugend ab ersten Minute.

Kommentar von K.D., geschrieben am 17.4.2009.

Kommentar hinzufügen:

Commenting is not available in this weblog entry.