06: Evrim Sen über Hacker und Cracker

In ihrem Buch “No Copy” beleuchten Evrim Sen und Jan Krömer die weltumspannende Szene der digitalen Raubkopierer. Glaubt man den Autoren, haben die ersten Hacker, die sich ihren schrankgroßen Rechnern seinerzeit noch mit Schraubenschlüsseln nähern mussten, und Release-Groups, die heutzutage in geheimen Winkeln im Netz gecrackte Software veröffentlichen, mehr miteinander gemeinsam, als allgemein wahrgenommen wird.

Im Interview spricht Evrim Sen über die Anfangstage des Hackens und über den seiner Meinung nach größten Fehler der Softwareindustrie: den Kopierschutz.

Links: No Copy

26. October 2006 | Link | Versenden | Einbetten |
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Kommentare:

Natürlich sympathisiert man mit der “Szene”, denn “den Großen” ein Schnippchen zu schlagen wollte wir doch alle schon einmal, oder?

Aber kann man Software mit Autos vergleichen? Vielleicht erscheint der Vergleich anfangs logisch. Von wegen das ist jetzt “meins” und ich bastel’ darin herum wie ich es will. Aber eine Kopie zu verteilen, das will ich erst einmal mit einem Auto, oder Autoradio sehen. Wer ist in der Lage ein komplettes Auto für nicht mehr als ein paar Arbeitsstunden zu kopieren und zu verschenken?

Selbstverständlich sind die Software-Copyrights übertrieben restriktiv. Zeichnet man zum Beispiel mit Excel Wohnungs-Grundrisse, so verstößt man gegen geltende Lizenzen. ABER bleib das Kopieren von geschützter Software nicht immer noch Diebstahl?

Die Verherrlichung der “Szene” empfinde ich im Video zum Buch (http://www.no-copy.org) als zu einseitig. Natürlich gibt es die Heads, die das Knacken als Hobby und Herausforderung begreifen und von mir aus lasst ihnen den Spaß, aber hört dieser nicht genau dann auf, wenn Inhalte massenhafte Verbreitung finden? Was hat der neuste Unterschichtenfilm mit dem freien Zugang zu Informationen zu tun? Wo bleibt das Statement zu Raubkopierer und Kommerz? Leben all diese Leute wirklich von Luft und Liebe? Ich wage es zu bezweifeln.

Würde sich nicht jeder betrogen fühlen, wenn sein Erzeugnis “geklaut” und “verschenkt” werden würde. Nicht das wir uns falsch verstehen, ich bin es leid von der Industrie abgezockt und abkassiert zu werden. Ich bin es leid “den Großen” Geld zu zuschaufeln für überteuerte Filme, Musik, Hard- und Software und noch vielmehr erzürnt es mich, dass ich keinen Zugang zu Software und Wissen habe, das erheblichen Einfluss auf meine Selbstverwirklichung haben könnte, aber darf ich deswegen stehlen?

Umso mehr freute mich die Entwicklung des Social Networks, das Entstehen freier Lizenzen, sowie die OpenSource-Bewegung.
Hier findet jeder Enthusiast Anregungen und “Spiel"möglichkeiten. Aber gänzlich “frei” ist das Wissen hier auch nicht, denn es gehört jemanden. Bloß existieren hier nicht die übertriebenen Restriktionen. Der User/Produzent erhält mehr Freiheiten durch neue Geschäftsmodelle, aber er befindet sich niemals in einem luftleeren Raum.

Einiges wird bereits heute im Netz legal&frei; verbreitet, z.B Software, Musik und Videos, aber funktioniert dieses auch mit Filmen? Programmierer, Musiker und “Klein”-Filmer (z.B. Vodcaster) erreichen über die freie Verbreitung Aufmerksamkeit und Image, dadurch bekommen sie Aufträge bzw. bezahlte Jobs, aber wie sollte solch ein Geschäftsmodell mit einem Spielfilm funktionieren oder: Gibt es einen monetären Nutzen für die Auftraggeber?

Das Web 2.0 lässt sich nur schwer Kommerzialisieren, deswegen glaube ich wird das alte Copyrightsystem nie abgelöst, sondern nur erweitert, aber darin liegt unser Vorteil, denn auf einmal gibt es vielmehr Alternativen zu “den Großen”, denen wir doch schon immer mal ein Schnippchen schlagen wollten, oder?

Kommentar von Alexander Kramer, geschrieben am 28.10.2006.

@Alexander Kramer

Ich finde es allerdings auch etwas zu einseitig, wenn man bei einer Kopie von Stehlen spricht. Wenn ich stehle nehme ich jemandem etwas weg.

Wenn ich ein Auto innerhalb von Sekunden vollkommen verlustfrei kopieren koennte, verdammt ja, ich wuerde es tun.

Kommentar von Simon Ernst, geschrieben am 28.10.2006.

Klar macht es Spaß, Dinge zu cracken.
Aber wenn es wie in dem Ausschnitt behauptet nur ein Hobby - eine Herausforderung wäre, dann wäre es ja garnicht nötig Millionen anderen den Crack zur Verfügung zu stellen.
Denn erst dann wird es ja zur Raubkopie. (Wobei “Raub” allerdings tatsächlich übertrieben ist)

Im Grunde sollte man sich fragen: Wenn ich als Cracker so toll bin - warum sollte ich nicht selbst eine Open-Source Variante programmieren?
Wohl fast jeder wird aus irgend einem Grund sagen, dass er das nicht macht. Aber wenn man selbst nicht willens/fähig ist diese Arbeit zu leisten - warum sollte man dann erwarten, dass andere ebendiese Arbeit für einen kostenlos leisten?

Klar war das in den Anfangsjahren anders - aber damals gab es auch noch nicht den heutigen Markt für Software.

Und das Argument “Hört auf Kopierschutz zu machen, dann hören wir auf zu cracken” ist ja wohl n Witz! “Architekten! Hört auf die Tresore mit euren Bauplänen abzuschließen, dann hören wir auf sie heimlich zu kopieren!”?

Die Fähigkeit ein Schloss zu knacken berechtigt nicht zum Besitz dessen Inhalts.

Kommentar von Nico, geschrieben am 29.10.2006.

Ein Auto, oder anderes herkoemmliches Industrigut zu entwickeln kostet wieviel? Etliche Millionen (genau wie Software). Nun haben diese Produkte ansich, dass die Entwicklungskosten auf viele Produkte umgelegt werden (genau wie Software), Produkte, die alleine an Material teuer sind. Wieviel ist bei einem heutigen Auto Material (vom Gesamtpreis her)? Sicher etliche %, so dass die Kosten des Entwurfs, der Entwicklung, des Tests anteilig verschwindend gering sind.

Bei Software schaut das anders aus. Da hast du Kosten pro Stueck von wenigen Cent (keine Ahnung wie das heisst, aber ist klar was ich meine). Praktisch 0 wenn dus zum Download anbietet. Somit bezahlst du nicht fuer das physische Produkt (Pappschachtel ... CD-ROM in Plastikhuelle ... fett), sondern fuer die dahinterstehende Entwicklung.

Zudem machts bei teuren Guetern mit hohen Kosten pro Stueck kaum einen Unterschied, ob ich nun 10, 50, oder 100 Euro mehr berechne, die dann der Entwicklung zugute kommt. Mach das mal mit deinem Antivirenprogramm. Wir erinnern uns, die reinen Entwicklungskosten sind alle beide im Millionenbereich, vielleicht nicht gleich oder aehnlich, aber immerhin nicht um Groessenordnungen verschieden.

Dies fuehrt dazu, dass viele Leute Software (und auch Filme, Musik) als wertlos ansehen, weil sie den eigentlichen Werttraeger (Code/Musik/Film) nicht greifen koennen, sondern nur das Medium, das ansich keinen Wert hat—50er Spindel bei Aldi fuer 10 Euro.

Zwar kann man sagen, das ist ein grosser Vorteil fuer die Entwickler, sie verkaufen etwas 1000 mal, was sie einmal erschaffen haben, um die Kosten reinzuholen, und ab da ist alles Gewinn. Microsoft investiert 4 Mrd in Windows, bekommt 11 Mrd zurueck (letztes Jahr wenn ichs recht weiss).

Aber laut escapistmag.com ist nur jedes siebte entwickelte Computerspiel ein kommerzieller Erfolg. Das bedeutet, dass eben nicht dieser Windows-Effekt mit der Lizenz zum Gelddrucken eintritt, sondern die Ware schon viel zu billig (oder zu wenig), gemessen an den Entwicklungskosten, verkauft wird.

Jeder, der nun Software kopiert, ohne Lizenz, ohne Erwerb, stiehlt. Und zwar in Hoehe des Produktpreises, denn das komplette Geld dient, anders als beim Fahrzeug, zur Kostendeckung der Entwicklung. Denn irgendwer musste das ja vorher mal bezahlen, und bekommt wegen dir kein Geld rein.

Das ist anders, als bei physischen Produkten: Wenn du ein Auto klaust, kann der Verkaeufer es nicht problemlos durch ein anderes Exemplar ersetzen. Du nimmst niemandem etwas weg im herkoemmlichen Sinne. Es sind allerdings ausbleibende Verkaeufe, die zur Deckung der Entwicklungskosten noetig waeren, dadurch, dass potentielle Kunden (brauchen/wollen das Produkt) lieber eine kostenlose Alternative waehlen.

Wieso gibt es Open Source, aber nicht Open Auto? Auch hier fallen Kosten an, aber die Natur der Sache bewirkt, dass diese nur einmalig eintreten, und mit diesem Aufwand vielen Menschen geholfen ist. Ein Auto hat immense Kosten pro Exemplar, da hilft es kaum, wenn man ein Auto entwirft, und den Entwurf verschenkt.

Im Gegenzug, und das ist evtl auch mit ein Grund, wieso Software als “wertlos” wahrgenommen wird, sind flexible Preismodelle moeglich—lieber verschenke ich etwas fast an Schueler und Studenten, als dass sie spaeter mit Job und Geld nicht mein Produkt einsetzen.

Aber Betriebe, die “Raub"kopien einsetzen, obwohl es ihnen moeglich waere, diese legal zu beziehen, schaden damit den Entwicklern, deren Kosten so nicht gedeckt werden, und schlussendlich sich selbst, denn die eingesetzte Software kann dann u.U. nicht weiterentwickelt werden.

@Simon Ernst: Wenn du das Auto kopieren wuerdest, anstatt es zu kaufen, ja, dann nimmst du jemandem etwas weg.

—Ansonsten muss ich dazu sagen, dass dieser Text innerhalb weniger Minuten entstanden ist und entsprechend unstrukturiert (und bezogen auf die Autoentwicklung gaenzlich ohne Sachkenntnis) ist—sollte urspruenglich nur 1,2 Absaetze haben wink

Kommentar von Daniel Beck, geschrieben am 29.10.2006.

@Simon Ernst
Ich stimme dir vollkommen zu. Wenn es mir gelingt ein Produkt innerhalb von einigen Sekunden ohne VERLUST zu PRODUZIEREN, dann hätte ich auch kein Problem damit es zu verschenken. Die Realität sieht aber LEIDER anders aus. Anstatt im Überfluss leben wir in einer Knappheit von Zeit und materiellen Gütern.

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Mich interessiert vielmehr eine art fairer Handel zwischen Produzenten und Konsumenten. Sprich, mich interessieren neue Modelle, die soetwas möglich machen können. Aber es bleibt die Frage wie genau soll ein solches System ausschauen?

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Ansonten kann ich meinen Vorrednern nur beipflichten. Wieso schätzt man geistige WErzeugnisse so gering im Wert ein? Vielleicht weil man keine Einblicke in die Produktion hat. Erst seitdem ich mich unter anderem mit Animationen, Audio und Video beschäftige, weiß ich wieviel Zeit und Blut in einem 5Minüter stecken. wink
UND das blöde ist, keiner sieht diesem 5Minüter den Aufwand an, es sei denn diese Person produziert selbst.

Kommentar von Alexander Kramer, geschrieben am 29.10.2006.

Ich bezahle gerne für Content. Aber nur weil ich weiß wie viel Schweiß darin steckt. Allerdings möchte ich mich von niemanden abhängig machen und auch das besitzen was ich erworben habe. Momentan erwerbe ich mit den meisten Softwarelizenzen leider nur die Nutzungsrechte, nicht das Recht über diese frei zu verfügen.
Ich bin da in einer gewissen zwiespältigen Situation.

Kommentar von Jonathan, geschrieben am 30.10.2006.

Auch ich kann mich Alexander Kramer nur anschliessen. Evrim Sen scheint es mir mit der Glorifizierung doch arg weit zu treiben.

Kommentar von Martin, geschrieben am 3.11.2006.

Cracken ist aber doch ungleich ‘raub’kopieren (furchtbares Wort).

Cracken kann man fremde Computer und Software, damit sie beispielsweise ohne Registrierung funktioniert.
Kopieren kann man analoge oder digitale Daten. Beides hat aber nur bedingt etwas miteinander zu tun.

Worauf ich aber hinaus will: Das Cracken oder Hacken ist eine Kunst, auf die der, der sie beherrscht, extrem stolz ist. Damit erklärt sich wohl der Robin-Hood-Charakter, denn der Hacker an sich ist ausgesprochen grosszügig, seinen Sieg über die Technik mit anderen zu teilen. Dass dies heute nicht mehr mit dem, was es vor 20 Jahren (aufgrund der technischen Entwicklung) war, vergleichbar ist, spielt für den Hacker an sich zunächst einmal keine Rolle.

Entwicklungskosten sind ein schwieriges Thema. Als vor mehr als 20 Jahren jemand das erste grafische Spiel für den Amiga programmierte, war der Wert der Entwicklung sicher höher, schliesslich wurde hier Grundlagenforschung betrieben. Damals und auch in den Folgejahren hätte sich keine Spieleschmiede erlaubt, derart verbugte Spiele auf den Markt zu werfen, wie es heute der Fall ist. Für viele Spiele gibt es wie für Datenbankanwendungen Frameworks, aus denen einfach nur noch Bestandteile zusammengeklickt werden. Eine echte Spieleentwicklung mit Konzept, Spielverlauf und Leveldesign findet kaum noch statt. Trotzdem jammern genau die darüber, dass ihre Spiele keine Verkaufsschlager werden und sie vom Kuchen des stetig wachsenden Spielemarktes nichts abbekommen. Durch die Unmengen dieser Spiele wird auch der Wert der anderen Spiele in der Wahrnehmung des Konsumten herabgesetzt.
Bei Software verhält es sich ähnlich. Profisoftware wie Photoshop oder Dreamweaver wird von Billiganbietern mehr schlecht als recht ‘kopiert’ und zu Schleuderpreisen verkauft. Also fragt sich der Käufer, warum er denn 1400€ für das eine, aber nur 20€ für das andere zahlen soll, wenn beide doch angeblich das gleiche können.
Aber mal nebenbei bemerkt, der Preis für PS ist so hoch, weil Adobe Macromedia geschluckt hat, sich die Herren Manager in den letzten Jahren die Taschen vollgepackt haben, während preisgünstige indische Programmierer die Software (teilweise) ver(schlimm)besserten. Die nächste Version von DW wird am Profimarkt nicht bestehen, wenn umgesetzt wird, was auf der letzten Adobekonferenz gesagt wurde. Rückschritt und völlige Ignoranz internationaler Standards rechtfertigt einfach keine Programmpreise in der Höhe mehr.
Hier soll an den Bedüfnissen der Käuferschaft vorbei entwickelt werden, weil sich irgendwelche (meist materiefremde) Manager und Entscheidungsträger was zu einem Thema denken, das sie nicht verstehen. Und obwohl sie nur wenig bis nichts davon verstehen, sind die diejenigen, die am meisten Geld daran verdienen und die Entscheidungen treffen.

Das Thema Musik/Film Kopien ist da noch ein ganz anders gelagertes Feld. Ich weiss, dass Künstler von ihren CD-Verkäufen maximal 2-3 Euro erhalten, eher weniger. Rechnet man die 1-2Euro fürs Material hinzu, bleiben 13€ vom Durchschnittlichen Verkaufspreis, die an wen gehen? Das sind Gewinnmargen, von denen jeder Händler träumt. Eine Händlerkalkulation würde am Ende hier etwa 10€ ergeben, durch den Zwischenhandel vielleicht 12.
Der Rest ist Abzocke.

Und egal ob Auto, Software oder Medien, die Entwicklungskosten sind in den meisten Fällen schlicht Phantasiebeträge, die jeder realistischen Grundlage entbehren. Das Rad wurde seit Ersterbauung eines Autos nicht neu erfunden, auch die Motoren funktionieren prinzipiell noch genauso wie vor 20 Jahren. Es wird also kaum etwas neu entwickelt, nur neu zusammengesetzt. Trotzdem werden Entwicklungskosten heute sehr viel höher bewertet als zu Zeiten, als die Grundlagen erforscht und verfügbar gemacht wurden.
Aber um es mit Worten der Musikindustrie zu sagen: der Produzent verdient immer sehr viel mehr als der Künstler.

velvet

Kommentar von velvet, geschrieben am 4.11.2006.

@Alexander Kramer

Das grundlegende Problem sehe ich in den verschiedenen Wertvorstellungen von Produzenten und Konsumenten.

Ich beurteile fluechtige Waren (alles was ich verlustfrei kopieren kann) danach welche Funktion sie fuer mich haben. Ein Programm, welches mir einen erheblichen Teil meiner taeglichen Arbeit abnimmt und in 2 Monaten programmiert wurde, hat fuer mich einen hoeheren Wert, als ein Kinofilm der in einem Jahr Dreharbeit entstanden ist.

Und ob es dem Produzenten nun gefaellt oder nicht, dadurch das ich beide Dinge jederzeit kopieren kann, haengt die Entlohnung der Produzenten massgeblich von meiner Kaufbereitschaft, also meinen Wertvorstellungen, ab.

Dieses Problem laesst sich nur bedingt mit der juristischen Keule loesen, da ich letztendlich meine Kunden vergraule wenn ich sie kriminalisiere.
Ein Kopierschutz ist innerhalb von Tagen nach seiner Einfuehrung ausgehebelt, also auch keine Alternative.

Was her muss, ist ein komplett neues Modell, da stimme ich dir zu. Einen guten Ansatz sehe ich im bedingungslosen Grundeinkommen.
Dem Produzenten wird dadurch ermoeglicht, sein Produkt zu Preisen anzubieten die akzeptiert werden, ohne Angst haben zu muessen das er verhungert.

Eins steht aber fest. Reich wird man Zukunft mit fluechtigen Waren nicht mehr.

Kommentar von Simon Ernst, geschrieben am 5.11.2006.

Ähm, wenn man das mal genau nimmt, müsste das Buch ja wohl als pdf kostenfrei downloadbar sein, oder? Ich will ja nicht stehlen, nur lernen und später zurück geben. Versprochen.

Kommentar von Sebastian, geschrieben am 17.11.2006.

Ey Leuddeeeeee wisst ihr wo es ein Hackiiii Programm gibt?

Kommentar von Was geht sie das an?, geschrieben am 23.7.2007.

Der Kopierschutz ist für mich ein einziges Ärgerniss. Ich habe mir schon öfter orginale Musik CSs gekauft, und konnte sie danach nicht abspielen. Weder am PC noch auf meiner Anlage.
Der Witz kommt jetzt: Die CD ist nicht kaputt und geht bei der Anlage im Geschäft wo ich sie erworben habe. Damit müßen sie die CD nicht umtauschen. Und ich als Kunde kriege mein Geld nicht wieder. Für eine Ware die nicht funktioniert. Erst durch das Cracken bzw. in MP3 umwandeln (was ja laut Gesetz strafbar ist) wird die Musik mir zugänglich.

Ich liebe Musik, und ich kaufe mir Sachen gerne als Orginal wenn ich sie gut finde. Aber unter den oben beschrieben Umständen nicht. Ich habe beschloßen mir nie wieder Musik im Orginal anzuschaffen.

2tes Beispiel: Computerspieleindustrie.
Seit Jahren werden die Spiele immer schlechter. Alles nur billige Kopien. Ich spiele nun schon seid 17 Jahren am Computer und darf mich zu den Opas der Scene zählen. Ich habe so ziemlich alles schon einmal gesehen, und habe eine beachtliche Orginalspielesammlung von über 500 Spielen. Allerdings haben mich meine letzten orginalen Spieletitel so sehr entäuscht (Bugs, keine Spieltiefe, keine Story, keine Atmosphere) das ich auch auf diesem Gebiet beschloßen habe mir keine orginal-Spiele mehr zu kaufen.

Mein Aufruf an die Industrie:
“Hört auf auch Sorgen um Raubkopierer zu machen. Die wird es immer geben. Macht Euch lieber mal Gedanken über Eure Produktqualität. Ich bin mit Sicherheit nicht Erste frustierte Kunde, und werde auch nicht der Letzte sein.”

Kommentar von Tobias, geschrieben am 26.9.2007.

Komplizierte Thematik. Ich bin dennoch ein großer Verfechter der “Opensource-Politik”. Denn nur wenn Quellcodes offen sind, kann eine wirkliche qualitative Weiterentwicklung von Software erfolgen. Gegenbeispiel Microsoft: Die puzzlen seit 25 Jahren an Windows herum und haben es erst in letzter Vergangenheit mal endlich geschafft ein halbwegs stabiles Betriebssystem zu erschaffen.

Kommentar von Tobias Genge, geschrieben am 2.3.2010.

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