Real Time Web: Alles im Jetzt

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Die Aufmerksamkeit im Web bewegt sich fort von den statischen Webseiten und hin zu einem dynamischen und unaufhörlich fließenden Nachrichten- und Ereignisstrom, den die Nutzer selbst über Twitter oder ihre Facebook-Statusmeldungen erzeugen: Gedanken, Ideen, Emotionen, Nachrichten, Bilder und Videos - alles landet im Augenblick des Entstehens im neuen Echtzeitweb.


Neue Debatten entstehen in null-komm-nichts und Trends werden offenbar. Ein Vielzahl neuer Anwendungen nutzt die so entstehenden Inhalte als eigenen Rohstoff, den sie filtern, auswerten und damit beherrschbar machen. Den Medien dagegen bleibt selbst kaum noch Zeit auf das Geschehen in der Welt zu reagieren, beim Kampf um die Nachrichtenhoheit haben sie einen weiteren Konkurrenten: Den twitternden Nutzer am Ort des Geschehen. Kritiker sehen als Ergebnis dieser Beschleunigung am Ende den totalen Stillstand, weil die Nutzer schlicht überfordert werden. Der Elektrische Reporter begibt sich hinein ins Realtime Web und geht den neuen Phänomenen dort auf den Grund.


Mitwirkende: Peter Kruse, Jack Dorsey, Hartmut Rosa, Jeff Pulver, Nick Halstead, Iain Dodsworth; Autor: Julius Endert; Kamera: Julius Endert, Dominic Kennedy; Schnitt: Dominic Kennedy, Stefan Jaehner; Sprecher: Petra Bröcker, Torsten Altenhöner; Zeichnungen: Johannes “Beetlebum” Kretzschmar; Bildredaktion: Theresa Schwär; Studio-Konstruktion: Axel Ganz; Titelmusik: Mario Sixtus; Musik: Ehma, Matthew Tyas, Alexander Blue, Serphonic, Olga Scotland, Walter Well, Oliver Rouits, Real Rice; Bildmaterial: Internet Archive, Prelinger Archive; Redaktion ZDF: Bernhard Fritsch, Peter Wagner; Produktion: Blinkenlichten Produktionen im Auftrag des ZDF in Zusammenarbeit mit Handelsblatt.com; (c) 2010 ZDF, (cc) by-nc-sa

5.02.2010 | Link/Einbetten | Kommentare [11] | Versenden | Bookmark:      

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Kommentare:

Besten Dank für diesen wieder sehr gelungenen Beitrag. Bleibt zu hoffen, dass die "Schirrmachers dieser Wel"t ihn sich auch ansehen.

Kommentar von Stefan Höffken, geschrieben am 5.2.2010.

"Die Schirrmachers dieser Welt" kümmern sich allerdings um ein anderes Problem als der Film. Der Filmbeitrag hier oben verweist ein weiteres Mal auf die gesellschaftlichen Veränderungen, die der "livestream" bedeutet. Das Problem ist, diesen Stream zu filtern und aufzubereiten anstatt ihn nur zu füttern.

Schirrmacher behandelt jedoch die Organisationen, die diesen Stream bereits im Griff haben, filtern und nutzen aber eben keinen gesellschaftlichen Beitrag leisten, sondern organisationsrationale Ziele (Werbung, Profit, Kontrolle) voranstellen.

In dem Sinne ist der Hinweis auf "die Schirrmachers dieser Welt" eine kleine Frechheit. Anstatt sich ein weiteres Mal über die Verleger, die das Internet nicht verstehen, lustig zu machen kann man sich auch mal positiv darüber äußern dass es zumindest in Deutschland einen öffentlichen Bereich (die Feuilletons) gibt, die auch auf die Gefahren hinweisen, die das Echtzeitinternet bedeutet.

Das Internet ist nicht einfach nur Gut. Es birgt auch Gefahren, bei allen Annehmlichkeiten!

Kommentar von Stefan, geschrieben am 5.2.2010.

Das ewige "Wir dreschen auf Schirrmacher ein" hat sich langsam in der Tat ziemlich abgenutzt.

"Das Internet ist nicht einfach nur Gut. Es birgt auch Gefahren, bei allen Annehmlichkeiten!"

Eine solche Aussage kommt mittlerweile ja Gottes- bzw. Götzenlästerung gleich. Hut ab!

Kommentar von Nicolas Pöllmann, geschrieben am 5.2.2010.

Schirrmacher bashen und dafür einen Dienst hochleben lassen, der Informationen aufgrund ihrer Masse bewertet halte ich auch für frech. Seit wann bestimmt denn der Massengeschmack die Wertigkeit einer Information?

Ich würde mich auf eine Podiumsdiskussion von Schirrmacher vs. Sixtus/Lobo freuen!

Kommentar von Torsti, geschrieben am 5.2.2010.

Frank Schirrmacher mischt geschickt echte mit falschen Bedenken (HR2 Kontrovers mit Kurz und Schirrmacher). Muss man ihn wichtiger nehmen als man sollte? Eine indirekte Anspielung hätte es auch getan.

Kommentar von Tharben, geschrieben am 5.2.2010.

@ Torsti "Seit wann bestimmt denn der Massengeschmack die Wertigkeit einer Information?":

Dies ist sicher ein berechtigter Einwand - schaut man sich nur einmal an, zu was für einer Fernsehlandschaft die Orientierung an den Quoten geführt hat.

Allerdings wird hier das Prinzip der Demokratie konsequent weitergeführt und eine Berichterstattung (zumindest in der Theorie) abseits von kommerziellen und politischen Interessen aufgebaut.
Ich sehe in diesen Veränderungen hohes Potential und ich hoffe, dass die Journalisten von Morgen nicht Kämpfer gegen sondern Wegweiser für diese Informationsflut werden.

Kommentar von PhilLab, geschrieben am 9.2.2010.

who is sixtus? keine ahnung, kenn nur lobo

Kommentar von max, geschrieben am 11.2.2010.

subba! subba! subba! subba! subba!

Kommentar von heiner, geschrieben am 16.2.2010.

Hallo,
Wir finden es ist Zeit, das digitale Hamsterrad zu entschleunigen. Join us on Facebook "I killed myself on XING today"

http://www.facebook.com/group.php?v=wall&gid=341446951473

Viele Grüße,
wcon

Kommentar von wcon, geschrieben am 20.2.2010.

Tratsch bleibt Tratsch und wer sich im Leben außerhalb des Webs ausschließlich so die Meinung bildet, der bekommt ja auch Probleme mit seinem geistigen Tiefgang. Nur Weil der Web-Tratsch im Gegensatz zu dem bei Kaffeekränzchen oder am Stammtisch noch ewig nachlesbar bleibt, macht es ihn nicht wertvoller.
Tratsch ist manchmal ganz lustig und unter guten Freunden macht man hier auch schnell eine erste Orientierung, aber das eigene Hirn sollte immer der Ursprung der eigenen Meinung bleiben - auch wenn man da manchmal selbst nachrecherchieren und (Achtung!) nachdenken muss.

Kommentar von liberdyne, geschrieben am 2.3.2010.

Ich finde die Machart des Videoanfangs echt genial. Gute Kombination von Zeichentrick und Realität.

Kommentar von Test, geschrieben am 10.9.2010.

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